Monatliche Archive: März 2021

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Leistungstest U 11 – U 14 in Kooperation mit Werder Bremen in Harsefeld

Kooperationspartner Werder Bremen war am Samstag zu Gast in Harsefeld und hat mit ihrem Team und unseren Junioren diverse Tests ausgearbeitet.

Der Test war in 3 Bereiche aufgeteilt

  • Bewegungstests
  • Ballgeschicklichkeitstests
  • Fußballtechniktests

Zu den Bewegungstests zählten unter anderem ein Standweitsprung und ein Balancieren über eine Turnbank. Bei den Ballgeschicklichkeitstests fuhren wir mehrere Tests der Ballschule Heidelberg durch. Der Bereich Fußballtechnik zielt größtenteils auf das Dribbling ab.
Daraus können wir einen guten Nutzen ziehen und unsere jungen Talente gezielt mit diesen Daten die Technik und Motorik verbessern.

 Anbei ein paar Impressionen vom Samstag. (27.03.2021)

Die Fußballer taumeln dem Saisonabbruch entgegen

LANDKREIS. Aufgrund der Entwicklungen in der Corona-Pandemie wurde am Montag die Notbremse gezogen und der Lockdown bis zum 18. April vorerst verlängert. Das wird sich auf die Fußballsaison auswirken. Es gibt Tendenzen, aber noch nichts Konkretes.

Auf Landkreisebene wird jetzt abgewartet, was das Land Niedersachsen von den Bundesempfehlungen letztlich konkret umsetzt. “Bis zum 28. März gilt vorerst die alte Verordnung”, sagt Dezernentin Susanne Brahmst. Zum jetzigen Stand könne sie nicht abwägen, ob beispielsweise das Fußballtraining für Kinder bis 14 Jahre ab nächster Woche noch möglich sein wird. Seit dem 8. März war es den Fußballvereinen wieder möglich, ihre Nachwuchsspieler bis 14 Jahren zu trainieren. Einzige Vorgabe war, dass es sich dabei um nicht wechselnde Gruppen von 20 Kindern handelt. Diese Gruppen dürfen bis jetzt unter freiem Himmel kontaktlosen Sport betreiben. Wie wichtig dieser Schritt für die Kinder nach langer Isolierung war/ist, ist eindeutig. Ob diese Freiheit Bestand haben kann, bleibt abzuwarten.

Auch ob Fußballmannschaften wie der Bezirksligist TSV Eintracht Immenbeck mit ihrem genehmigten Hygienekonzept weiter trainieren dürfen, wird sich zeigen, wenn die Verordnung auf Landesebene vorliegt. Diese Vereinskonzepte, wie sie von einigen unterklassigen Fußballmannschaften genutzt werden, basieren allerdings auf kontaktlosem Training in verschiedenen Zweier-Gruppen. Die Spieler dürfen vor und nach dem Training keine Gruppen bilden.

Die Fußballer hofften bis zur jetzigen Entwicklung, dass ab nächster Woche Kontaktsport mit tagesaktuellen Schnelltests möglich ist. Ab dem 5. April sollte nach alter Verordnung in Niedersachsen Kontaktsport ohne Tests und in vollen Gruppen möglich werden – ab einer Inzidenz von 100 oder weniger. Damit planten auch die Verbände.

Das ist nun Vergangenheit, und der leichte Optimismus der innerhalb des Niedersächsischen Fußball-Verbandes (NFV) herrschte – auch aufgrund einer kürzlich entschiedenen Saisonverlängerung bis maximal zum 21. Juli – weicht der Erkenntnis, dass die Wahrscheinlichkeit eines Abbruchs, wie beispielsweise schon lange beim Hamburger Verband entschieden, groß ist.

Der NFV-Kreis Stade hatte erst Anfang des Monats begonnen, seine Fußballvereine über die Wünsche und Möglichkeiten einer Saisonfortsetzung zu befragen. Die Tendenz, so Spielausschuss-Vorsitzender Helmut Willuhn seinerzeit, gehe klar in eine Richtung: Die Teams ab der Kreisliga bis in die Kreisklassen wollen zumindest die Hinrunde der unterbrochenen Saison beenden. Optimistisch liebäugelte man mit einem Re-Start Mitte April. Dann sollten die Hinrunden beendet werden und dann sollte das abschließende Tabellenbild auch die Auf- und Abstiegsfragen beantworten. So ginge es in die Saison 2021/22 mit neuen Ligaeinteilungen. “Nun haben wir einen noch engeren Zeitplan und es wird immer schwieriger, die Saison zu beenden”, sagt Willuhn. Auf Kreisebene sei geplant gewesen, den Teams eine dreiwöchige Vorbereitung zu garantieren. Stand jetzt wäre dann erst Mitte Mai wieder ein Spielbetrieb möglich. Der NFV-Kreis Stade wollte zudem die Saison regulär bis zum 30. Juni beendet haben und von der möglichen Verlängerung keinen Gebrauch machen. Konkretes kann Willuhn ab Mittwoch sagen, nachdem der Vorstand am Dienstagabend getagt hat.

Jürgen Stebani ist im Spielausschuss des Niedersächsischen wie Norddeutschen Fußball-Verbandes, zuständig für die Regionalliga Nord wie auch die Landesliga Lüneburg. Gerade in der vierthöchsten Spielklasse wäre eine Saisonfortsetzung wichtig. Stebani widerstrebt es aufgrund “seines Naturells” sagen zu müssen, dass es einmal mehr nichts Konkretes gibt. “Wir taumeln einem Abbruch entgegen”, sagt er, “mit jedem Tag schwinden die Chancen.” Die Verbände haben verschiedene Szenarien in der Schublade. Die Mehrheit der Vereine wünsche sich eine sportliche Lösung. “Aber wir sind komplett abhängig von den politischen Verfügungslagen”, sagt Stebani. Diese müssten jetzt abgewartet werden. In der Regionalliga Nord ist die Situation besonders vertrackt, da vier Bundesländer mitmischen. Dass es seit Monaten keine Planungssicherheit gibt, wurmt Stebani persönlich und für die Vereine tue es ihm leid. “Ich möchte am liebsten schnell Fakten schaffen.” Es gilt, abzuwarten.

Saison steht kurz vor der Annullierung

NFV-Vorstand trifft finale Entscheidung nächste Woche

Das ist keine große Überraschung mehr: Die Saison 20/21 steht kurz vor dem Abbruch und wird sehr wahrscheinlich annulliert.

„Unsere feste Absicht war die sportliche Beendigung der Saison. In wie weit dieses Ziel angesichts der inzwischen wieder drastisch gestiegenen Infektionszahlen und der Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz vom gestrigen Tag noch realistisch ist, war Gegenstand unserer heutigen Erörterung“, teilt NFV-Präsident Diestelrath in einer Pressemitteilung mit. „Bevorzugte Variante ist nach dem heutigen Austausch der Abbruch in Form der Annullierung -unter Berücksichtigung der Schnittstellenlösungen zwischen dem Niedersächsischen Fußballverband und den Spielklassen-und Pokalwettbewerben von übergeordneten Verbänden.“

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

NFV-Vorstand trifft Entscheidung zum weiteren Umgang mit der Saison 2020/2021in der kommenden Woche

Die Mitglieder des NFV-Vorstandes haben sich heute Abend in einer nicht turnusmäßigen Zusammenkunft über den weiteren Umgang mit der derzeit unterbrochenen Saison 2020/2021 beraten. „Der Verbandsvorstand, dem u.a. die Vorsitzenden der 33 niedersächsischen Fußballkreise angehören, muss die Corona-Sachlage anhand von Fakten und ‚auf Sicht‘ bewerten, um zu verhältnismäßigen Entscheidungen im Umgang mit dem Spieljahr zu gelangen. Unsere feste Absicht war die sportliche Beendigung der Saison. In wie weit dieses Ziel angesichts der inzwischen wieder drastisch gestiegenen Infektionszahlen und der Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz vom gestrigen Tag noch realistisch ist, war Gegenstand unserer heutigen Erörterung“, erklärte NFV-Präsident Günter Distelrath. Dabei zeichnet sich ab, dass mangels Eintritts der nach dem Stufenplan erforderlichen Inzidenzwerte und Öffnungsschritte das Mannschaftstraining und der Pflichtspielbetrieb nicht rechtzeitig wieder aufgenommen werden können, um an der sportlichen Fortsetzung und Beendigung der Saison 2020/2021 bis max. zum 21.07.2021 festzuhalten.

Insofern wird der Verband im Rahmen einer ordentlichen Verbandsvorstandssitzung in der kommenden Woche zur weiteren Planungssicherheit für Vereine und Verband eine alternative und finale Entscheidung zum Umgang mit dem Spieljahr 2020/2021 treffen. Bevorzugte Variante ist nach dem heutigen Austausch der Abbruch in Form der Annullierung -unter Berücksichtigung der Schnittstellenlösungen zwischen dem Niedersächsischen Fußballverband und den Spielklassen-und Pokalwettbewerben von übergeordneten Verbänden.

Trainer bleiben an Bord!

J.-P. Steenbock, Sebastian Schlüter und Stephan Krägel (TW)

Wir freuen uns sehr, dass unser Trainerteam in ihrem Jahrgang bleiben und in der kommenden Saison unsere U14 trainieren.
“Wir freuen uns auch in der kommenden Spielzeit diesen klasse Jahrgang zu trainieren! Die Truppe ist seit der Zusammenstellung im letzten Sommer schnell als Team zusammengewachsen und die Entwicklung der Spieler ist klasse. Der Kader konnte in der Winterpause nochmal punktuell verstärkt werden, sodass wir sehr optimistisch in die Zukunft blicken”, so Sebastian Schlüter.

Zum Restart die passenden neuen Treter

Endlich ist es wieder soweit, zumindest für unsere Kleinen bis 14 Jahren kann es wieder losgehen. Und damit ihr auch wieder vernünftig auf dem grünen Rasen gegen den Ball kicken könnt, hat unser Sportausstatter Sport Bargfrede richtig tolle Angebote für Euch zusammengestellt – und schick sehen die neuen Fussballschuhe auch noch aus. Ihr könnt sie direkt dort bestellen oder auch vor Ort anprobieren (bitte Termin vereinbaren). https://www.sportbargfrede.de/

Wir wünschen Euch einen guten Start in die Trainingswoche – habt dabei Spaß und achtet bitte auf das Hygienekonzept.

Wir sagen vielen Dank an:

#endlichwiederspielen​ – Soundtrack zum Restart des Amateursports

„Endlich wieder spielen“ ist eine Cover-Version des Songs „Das Spiel“ von Annett Louisan. Dessen Refrain „Ich will doch nur spielen“ beschreibt die Stimmung vieler Amateursportler so gut, dass das Start-up Total Fansports auf die Idee kam, das 2004 erschienene Lied mit freundlicher Unterstützung der Sängerin auf die aktuelle Situation bezogen umzuformulieren. Passend zum Cover-Song hat das junge Team aus Saarburg ein Musikvideo produziert. Es soll auf die Wichtigkeit des Sports für die Gesellschaft und die Gesundheit aufmerksam machen. Es soll ein Appell sein, bei der Rückkehr zur Normalität auch und vor allem an den Vereinssport zu denken. Das Team hinter Total Fansports arbeitet seit Monaten an Lösungen, um den Sport in Zeiten der Pandemie wieder möglich zu machen und dabei gleichzeitig nachhaltige Tools zu schaffen, die es Amateurvereinen in Zukunft einfacher macht, mit digitalen Herausforderungen und anderen Problemen umzugehen. Mehr Infos dazu gibt es unter https://www.vereinsticket.de/wieder-s… sowie unter: https://www.total-fansports.com/restart

Quelle: Youtube/Vereinsticket

Verlorenes Jahr für Fußball-Talente

Sportler haben es allgemein schwer während des coronabedingten Lockdowns. Nachwuchsfußballer, die in dieser Saison den Sprung in den Herrenbereich schaffen sollten, trifft es besonders hart. Sie konnten sich kaum beweisen.

Die U 19-Niedersachsenliga-Mannschaften der SV Drochtersen/Assel und des JFV A/O/B/H/H haben bis Ende Oktober nur vier beziehungsweise fünf Spiele bestritten, seitdem ruht die Liga und der Trainingsbetrieb. Frithjof Hansen, Trainer der U 19 von D/A und Co-Trainer der Regionalligaherren, spricht von einem „komplett verlorenem Jahr“ für diesen Jahrgang. Auch die Fußballer, die schon in dieser Saison in den Herrenbereich gekommen sind, treten auf der Stelle. „Die Entwicklung der Jungs wurde durch Corona total ausgebremst“, sagt Hansen. Die Nachwuchsspieler bräuchten immer ein, zwei Saisons, um sich an das Niveau im Herrenbereich zu gewöhnen. Vor allem auf höheren Spielniveau.

Julian Budde, Innenverteidiger der Drochterser U 19, und Jonah Harms, Kapitän des JFV A/O/B/H/H, stehen stellvertretend für die vielen Talente, die im Herrenbereich ambitioniert angreifen wollen. Die beiden 18-Jährigen versuchen, sich fit zu halten, merken aber, dass sie schon lange keinen Ball mehr am Fuß hatten. „Das ist alles nicht das Wahre“, sagt Harms. Alleine zu kicken, mache keinen Spaß. Einmal pro Woche machen sie als Team per Videokonferenz Kraft- und Fitnesstraining. Zumindest könne er noch zur Schule gehen, weil die Klassen am Gymnasium in Bremervörde klein seien. „Da habe ich Glück.“

Der zentral einsetzbare Harms kommt aus Elm und spielt seit der U 14 für den Jugendförderverein, mit der U 17 sammelte er schon Regionalliga-Erfahrung. Malte Bösch, Trainer des Landesligisten SV Ahlerstedt/Ottendorf, versucht in einer normalen Saison, jedes Heimspiel der U 19 zu beobachten. Bösch möchte eine Verbindung zu den Talenten haben, möchte wissen, wen er auf dem Zettel haben muss. Dazu gehört Jonah Harms. „Ein absoluter Mentalitätsspieler, lautstark und zweikampfstark“, lobt Bösch den Mannschaftskapitän. Natürlich wolle er, Bösch, diesen Spieler für A/O gewinnen. Die Spieler in dem großen Jugendförderverein, kürzlich erweitert durch Bargstedt und Harsefeld, sind aber umworben. Gerade die vielversprechenden Talente. Harms hat auch ein Angebot vom Landesligisten TuS Harsefeld. Das sei ein Beweis für seine Leistungen, sagt Harms, das schmeichele natürlich auch. Entschieden habe er sich noch nicht.

Freiwilliges Zusatztraining für Talente geplant

Julian Budde weiß, was er will. Er spielt seine siebte Saison für D/A und möchte sich nach dieser Saison in der U 23, der Landesligamannschaft, durchsetzen. „Wir wollen möglichst viele übernehmen, können aber nicht alle in die Landesligamannschaft hochziehen“, sagt Hansen. Die dritte Mannschaft in der Bezirksliga sei aber eine weitere „gute Adresse“, um sich zu empfehlen. Die U 19-Spieler haben zumindest das Glück, dass sie schon im Jahr zuvor zusammen spielten. „Sonst wäre eine Bewertung kaum möglich“, sagt Hansen bezüglich der unterbrochenen Saison. Die U 19 hat sich bei D/A grundsätzlich „professioneller“ aufgestellt. Die Verzahnung mit der U 23 und dem Regionalligateam wurde und wird verstärkt. Über gute Leistungen könnten sich die Talente ins Herrentraining spielen, dort schon erste Erfahrungen sammeln. „Das ist Belohnung“, sagt Hansen, „und zugleich ein guter Übergang.“ Das fällt derzeit aber alles weg. Den Talenten fehlt so gänzlich die Vorstellung, wie es im Herrenbereich zugeht.

Hansen wird nach Corona auch ein freiwilliges Zusatztraining in die Woche integriert. Dort arbeitet er dann mit den Talenten an individuellen Schwächen, an Details und Bewegungsabläufen. „Das geht im taktischen Mannschaftstraining oft unter, weil man dafür keine Zeit hat“, sagt Hansen. Seiner U 19 hat der Trainer denselben Trainingsplan an die Hand gegeben wie der Regionalligamannschaft. Die körperliche Fitness sei bei den Talenten somit auf einem sehr guten Stand. „Das ist eine echt gute Lösung“, sagt Julian Budde. Durch die Zoom-Konferenzen sei auch das Gefühl da, noch ein Team zu sein. Die Gesamtsituation bezeichnet Budde aber als „echt schwierig“. „Es ist ärgerlich, dass man sich nicht richtig beweisen kann“, sagt Budde, „und man merkt, dass man schon lange kein Fußball gespielt hat.“ Im Garten versucht er zumindest, das Ballgefühl zu behalten. Wie viel schneller und vor allem härter dann bei den Männern Fußball gespielt wird, weiß er nicht. Die Akklimatisierung wird eine umso größere Herausforderung, nachdem die Spielpraxis so lange fehlte.

Budde sei beidfüßig, spielintelligent und habe einen super Bewegungsablauf, lobt Hansen. Er wird seine Chance also bekommen. Nach einem verlorenen Jahr, wird der Sprung aber sehr viel schwieriger.

Quelle: Stader Tageblatt