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U17 verliert letztes Heimspiel und verabschiedet sich aus Regionalliga

HEESLINGEN. Regionalliga adé: Die U17 des JFV A/O/B/H/Heeslingen verlor das letzte Heimspiel in der Regionalliga mit 1:3 (0:1) gegen die U16 des HSV.

Vier Jahre hatte er – zwischen 2008 und 2012 – für Heeslingen gespielt: HSV-Trainer Thomas Johrden. „Da kamen am Samstag schöne Erinnerungen hoch“, so der gebürtige Scheeßeler, der in seinen Jahren beim TuS ein Publikumsliebling war. „An das DfB-Pokalspiel, die vielen interessanten Mitspieler. Das waren schöne Zeiten.“

Nicht so schön werden dagegen die Gastgeber diese Saison in Erinnerung behalten. Der Abstieg aus der Regionalliga steht nun endgültig fest. „Schade. Wir haben ja gezeigt, dass wir auf jeden Fall die Qualität haben, in der Liga mitzuhalten“, so JFV-Kapitän Lukas Meyer.

Auch gegen HSV 2 spielten die Gastgeber lange Zeit gut mit. Zwar brachte Saido Balde die Gäste nach einem Freistoß aus dem Halbfeld kurz vor der Pause in Führung (42.). Doch nach einer Stunde Spielzeit gelang Abdul Halim Inusah der überraschende Ausgleich – auf zugegeben etwas skurrile Weise: Ein Befreiungsschlag eines HSV-Verteidigers traf direkt auf die Brut von Inusah, der weiterlief und zum 1:1 einschieben konnte. „Vielleicht war bei dieser Aktion auch etwas die Hand im Spiel?“, so Lukas Höft, Co-Trainer der Gastgeber. „Es war auf jeden Fall ein etwas glücklicher Treffer.“

Eine Minute später geschah aber das, was in solch einem Momentum, indem sich ein Spiel drehen kann, überhaupt nicht passieren sollte – ein Gegentor: Eine Flanke in den JFV-Strafraum und Pascal Srougba traf per Kopf zum 2:1 für den HSV (61.).

„Dieses Gegentor war wohl der entscheidende Punkt in diesem Spiel“, so der aus Sittensen stammende Lukas Meyer. „Danach sind wir etwas eingeknickt.“

Mit Folgen: Bilal Yalcinkaya gelang nur vier Minuten später noch das 3:1 für die Johrden-Elf (65.). „Es war für uns das erwartet schwere Spiel. Aber meine Jungs haben das hier sehr gut gelöst, und die Begegnung verdient gewonnen“, so der HSV-Coach, der noch die Leistung von JFV-Keeper Michel Dorow hervorhob. „Der hat eine richtig gute Leistung gezeigt, hat uns das Leben mit seinen Paraden schon etwas schwer gemacht“, so Johrden. (am)

Quelle: Zevener Zeitung von Manfred Krause