Tägliche Archive: November 4, 2018

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Verdienter 4:1-Sieg für AOH

U17-Regionalliga: Mit dem Erfolg gegen Nordwest schießt sich das Team aus der Abstiegszone

Ahlerstedt. Die U 17 des JFV A/O/Heeslingen setzte sich gegen den JFV Nordwest mit 4:1-(1:0) durch. Das Team ging taktisch gut eingestellt in die Partie, lief aber dem Gegner zunächst hinterher und hatte Glück, dass stark aufspielende Gäste drei Hochkaräter liegen ließen. Die Elf von Trainer Yannick Viol bekam mit dem 1:0 endlich die nötige Sicherheit, setzte in Hälfte zwei spielerische Akzente und siegte verdient.

JFV A/O/Heeslingen – JFV Nordwest 4:1

„Der Gegner hat von Beginn an viel Alarm gemacht und sich einige zwingende Chancen erspielt. Die Drangphase haben wir glücklich überstanden, sind nach unserer Führung mutiger aufgetreten“, so Co-Trainer Robin Cordes, der gleich drei gute Abschlüsse von Allah Aid Hamid und Alessio Arambasic notierte (1./2./3.). Die „Oldenburger“ agierten druckvoll, ließen Ball und Gegner laufen, verschenkten eine mögliche Führung. Davon waren die Gastgeber weit entfernt, wollten sich taktisch über ein Angriffs-Pressing Chancen erspielen.

„Wir hatten viel Ballbesitz, haben gute Chancen kreiert, diese leider vergeben“, so Coach Hendrik Buhl, der in der 25. Minute das 1:0 notierte. Das Tor von Jakob Schuback fiel aus dem Nichts und wurde von Sturmspitze Matthes Hebbelmann per Querpass aufgelegt. „Das Tor entstand aus einer Pressing-Situation, die wir in der Abschlusseinheit trainiert hatten. Danach haben wir im Spiel gegen den Ball super zugeschlagen“, lobte Viol.

In der zweiten Halbzeit veränderte Viol die taktische Ausrichtung. AOH ließ den Gegner kommen, setzte nach Ballgewinn auf schnelles Umschaltspiel. „Das hat die Mannschaft super umgesetzt, mit viel Leidenschaft gespielt und sich mit dem Sieg belohnt. Wir haben gezeigt, dass wir Abstiegskampf können“, so Viol, der sein Team mit dem 2:0 durch Schuback auf einem guten Weg sah. Nach Ballgewinn passte Tom Klindworth auf Hebbelmann, der für den Schützen auflegte (50.).

„Wir haben uns leider zu viele Fehler im Spielaufbau geleistet, hatten beim Stande von 0:2 sogar noch gute Chancen“, so Nordwest-Coach Buhl. Dabei scheiterte Daniel Butau mit einem Freistoß, und Dennis Nagel fand nach einem Lupfer im starken Keeper Adrian Schmitz seinen Meister. Dafür stellte Schuback mit dem 3:0 – nach Zuspiel von Quell – per Volley-Abnahme die Weichen auf Sieg (57.). Das anschließende 3:1 durch Torjäger Nagel tat der Freude keinen Abbruch (68.). Den Deckel machte Hebbelmann mit dem 4:1 drauf (79.), erneut nach aggressivem Pressing. Das Tor leitete Melvin Boie mit einem Vertikal-Pass auf den eingewechselten Lui Kirsch ein. „Das Tor war hochklassig herausgespielt“, so Yannick Viol.

Schiedsrichter: Onno Streit – Zuschauer: k.A.
Tore: 1:0 Jakob Schuback (26.), 2:0 Leander Quell (50.), 3:0 Jakob Schuback (57.), 3:1 Dennis Nagel (68.), 4:1 Matthes Hebbelmann (79.)

AOH-Zweite besiegt die Arminen

Heeslingen. Nach der deutlichen 1:4-Niederlage beim Tabellenführer Hannover 96 wollte der Gastgeber gegen die Arminia aus Hannover die nächsten wichtigen Punkte einfahren.

JFV A/O/Heeslingen – SV Arminia Hannover 2:0

Beide Teams begannen das Spiel mit hohem Tempo, ohne spielerisch ansprechend zu agieren. Die erste Großchance verzeichneten die Gäste, AOH-Keeper Phillip Dammann rettete in höchster Not. Die Heimelf um Kapitän Ole Schulz kämpfte sich in die Partie und erarbeitete sich erste Möglichkeiten. Kurz vor der Halbzeit dann das viel umjubelte 1:0 durch Rudi Krivoscheev. Nach einer abgewehrten Ecke von Anton Brauner landete der Ball erneut bei Brauner, der überlegt auf Krivoscheev flankte, der aus kurzer Distanz zur Halbzeitführung einschoss.

Nach der Pauset drehte AOH nochmals auf und drängte die Arminia in die Defensive. Taktisch auf ein 4-4-2 umgestellt ergaben sich viele Chancen. Das 2:0 durch Luka Papke nach schöner Vorarbeit des eingewechselten Justus Wentorp war der verdiente Lohn. Nach einer Viertelstunde verlor die AOH-Elf dann die Effektivität, die Gäste gestalteten das Spiel ausgeglichener. Die Gangart der Arminen wurde robust, AOH musste verletzungsbedingt zweimal wechseln.

Die U17 II des JFV A/O/Heeslingen blieb in der Defensive kompakt und spielte zum zweiten Mal in der Serie zu Null. Mit dem Sieg klettert AOH auf Platz 11 und hält den Kontakt zum Mittelfeld der Niedersachsenliga. Bereits am nächsten Wochenende bestreitet der JFV sein letztes Heimspiel des Jahres gegen Eintracht Nordheim, und könnte mit einem Sieg ins Mittelfeld vorrücken. (ZZ)

Schiedsrichter: Calvin Dieckhoff (Hassendorf) – Zuschauer: 48
Tore: 1:0 Rudi Krivoscheev (35.), 2:0 Luka Papke (46.)

Satte Klatsche bei Borussia Hildesheim

Hildesheim. Die U 19 des JFV A/O/Heeslingen ging beim Tabellenvorletzten VfV Borussia Hildesheim mit fliegenden Fahnen unter, kassierte eine satte 0:7-Klatsche.

VfV Borussia 06 Hildesheim – JFV A/O/Heeslingen 7:0

Der Fußball-Niedersachsenligist reiste mit gerade einmal elf Spielern an, geriet früh in Rückstand, gestaltete dennoch die erste Halbzeit offen. Die Führung erzielte Cedric Jahnel, der im Strafraum frei zum Abschluss kam (6.). „Wir haben die Akzente gesetzt, waren jedoch im Abschluss nicht konsequent“, so Trainer Eric Staats, der gute Chancen von Paul Schuback, Jannes Heins und Maximilian Köhnken sah (28./35./40.).

Zwei Tore in zwei Minuten
„Die Mannschaft ist motiviert aus der Pause gekommen. Doch innerhalb von zwei Minuten schoss sich der Gegner auf die Siegerstraße“, so Staats. Mit einem Doppelpack sorgte Luis Baule für die Vorentscheidung (47./48.). Die Gäste hatteneine konkurrenzfähige Truppe auf dem Platz, doch Timo Peters und Ben Smida waren lange verletzt, bauten in Hälfte zwei ab. Das nutzte der Tabellenvorletzte, erhöhte mit einem Doppelschlag durch Batuhan Kavakli und Till Pretor auf 5:0 (71./72.), ehe Tim Morison und Luca Kükelhahn den Sack zu machten.

Das Abrutschen in die Abstiegszone ist dabei eine total vermeidbare Situation, selbst gemachte Leiden beim JFV. Die (noch) A-Jugendlichen Merten Hiller, Lennard Martens und Sven Tomelzick, die zum Kader des Oberligisten Heeslinger SC gehören, müssen nach Meinung vieler Beobachter „in den Arm“ genommen und überzeugt werden, dass die Lage ein kurzfristiges Umdenken erfordert. Denn möchte man weiter zur „Elite“ in Niedersachsen gehören, sind offenbar Entscheidungen der Verantwortlichen erforderlich. (mk)